Nachhaltigkeit
Umwelt
Gesellschaft
Umwelt | Transport | 16.07.2015

Arbeiten – mit Mensch und Natur

Neubau oder Rückbau von Bauwerken – hierbei ist es aus unserer Sicht unumgänglich, ein Auge auf die Umwelt zu haben. Deshalb führen wir Beton, Stahl, Mauerwerk, Bodenplatten, Holz etc. aus Rückbauten in unsere Entsorgungsparks einer Wiederverwertung zu oder entsorgen sie umweltgerecht in Deponien oder KVA’s. Jede Baustelle wird so zur wertvollen Ressource für Recycling-Baustoffe. Und nicht nur hier, sondern auch beim Einsatz von Maschinen und Fahrzeugen lautet unser Grundsatz: Energien und Rohstoffe sparen – zur Verbesserung der Nachhaltigkeit.

Nachhaltigkeit für die Natur bei der JMS-Gruppe.

In dem was wir bei der JMS-Gruppe tun, setzen wir seit Jahrzehnten auf Nachhaltigkeit. Mit der Einführung der Umweltschutzgesetzgebung in den 80er-Jahren begann bei uns der Prozess der Aufteilung des Kiesabbaus auf mehrere Gruben. Damit konnte unser Lastwagenverkehr ebenfalls auf verschiedene Transportrouten aufgeteilt werden. Zusätzlich erstellten wir in Pfäffikon SZ einen Bahnanschluss. Im Jahr 1986 haben wir begonnen, Kies und Zement per Bahn nach Pfäffikon SZ zu transportieren. Dadurch konnten wir unseren Schwerverkehrsanteil auf den einzelnen Strassenrouten massiv reduzieren. Heute betragen unsere Verkehrsanteile weniger als zwei Prozent der gesamten Verkehrsmenge. Sicher haben zu diesem Erfolg auch externe Faktoren wie die Erhöhung der Gesamtgewichte bei den Lastwagen und der Anstieg des übrigen Verkehrs mitgeholfen.

 

Kiestransport via Ledischiffe
Unser Kiestransport mit den Ledischiffen ist sehr umweltfreundlich. Die Schiffe benötigen bis zu achtmal weniger Treibstoff pro Kilometer und Tonne.

 

CO2-Ausstoss
Allgemein sind wir darauf bedacht, den CO2-Ausstoss auf ein Minimum zu reduzieren. Durch verbesserte Motoren und kontinuierliche Erneuerungen im Maschinen-, Fahrzeug- und Gerätebereich können wir dies gewährleisten. Zum Beispiel legen wir Wert auf den sparsamen Umgang insbesondere im Verbrauch von Diesel. Fahrzeuge oder Baumaschinen dürfen nie im Stillstand laufen, d.h. sofort den Motor abschalten.

 

Wiederverwertung von Baustoffen
Bereits in den 80er-Jahren führten wir die Betonabfälle aus der Herbag in Schmerikon der Wiederverwertung zu und stellten daraus in Eschenbach Recycling-Baustoffe her. Überdies haben wir im Jahr 1985 im Kieswerk Eschenbach unsere erste Kläranlage für Kieswerke mit nachgeschalteter Vakuumfilterpresse in Betrieb genommen. Dank dieser Anlagen können wir das Wasser im Kreislauf wieder verwenden und das Transportvolumen des Kieswaschschlammes um rund 40 Prozent reduzieren – und das seit 30 Jahren. Die Technik ist seither weiterentwickelt worden und heute sind alle unsere Werke damit ausgerüstet. Des Weiteren sind unsere Betonwerke seit den 90er-Jahren mit Restbeton-Waschanlagen nachgerüstet worden. So verwenden wir Kies, Wasser und Zement im geschlossenen Kreislauf.

 

Nachhaltigkeit für die Mitarbeitenden
Um Energien und Rohstoffe zu sparen und/oder durch erneuerbare Energien zu ersetzen, ist es einerseits nötig, dass wir mit der modernsten Technik mithalten. Andererseits ist es zwingend, dass wir uns laufend neues Know-how über die Reduktion von Energieverbräuchen aneignen. Deshalb durchlaufen unsere Mitarbeitenden fortlaufend Öko- Fahrtrainings, Fahrkurse und Schulungen. Unsere Mitarbeiter in den Werkhöfen Schmerikon und Baar sorgen mit einem perfekten Unterhalt dafür, dass unsere Geräte in einem Top-Zustand auf den Baustellen arbeiten können.

 

Wir finden: Nachhaltigkeit ist kein Luxus. Wir alle, ob Kunde oder Auftragnehmer, in der Region und darüber hinaus, profitieren davon. Für uns und für die, die nach uns kommen.

(373)