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Gesellschaft | Soziales Engagement | 15.10.2015

Eine Chance für Kinder in Ghana

Strassenkindern Liebe, Sicherheit und Geborgenheit schenken sowie eine schulische und berufliche Ausbildung ermöglichen: Das ist das Ziel der Organisation «Chance for Children» in der Hauptstadt Ghanas. Gegründet wurde das Hilfswerk von einer Gommiswalderin und einem Ghanaer. Die JMS-Gruppe unterstützt die Organisation seit über zehn Jahren – aus Überzeugung.

JMS unterstützt die Hilfsorganisation Chance for Children seit über 10 Jahren.

Von Gommiswald im Kanton St. Gallen in die Hauptstadt Ghanas: Seit 1999 lebt und arbeitet Daniela Rüdisüli Sodjah in Accra. Dort hat sie zusammen mit dem Ghanaer Amon Kotey «Chance for Children» gegründet. Heute arbeiten rund 40 ghanaische Mitarbeitende und zwei Europäerinnen für die Hilfsorganisation und unterstützen Strassenkinder auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben mit aussichtsreicher Perspektive. Und das mit Erfolg. Seit der Gründung von Chance for Children haben 47 junge Menschen ihre Schullaufbahn erfolgreich abgeschlossen, 40 von ihnen haben eine Ausbildung absolviert und stehen nun auf eigenen Beinen. 7 konnten erfolgreich in ihre Ursprungsfamilien integriert werden.  So zum Beispiel die 24-jährige Ama, die heute dank der Unterstützung von Chance for Children als Friseurin arbeitet und mit ihrem Lohn ihrer jüngeren Schwester den Schulbesuch ermöglichen kann.

Im Juli 2015 eröffnete Chance for Children in Abossey Okai, einem Vorort von Accra, ein neues Tageszentrum. Zudem unterhält das Hilfswerk mehrere Wohnhäuser für Knaben und Mädchen, macht Strassenarbeit, begleitet Kinder in Familien und Jugendliche in einer Wohngruppe.

Dass die JMS-Gruppe die Organisation seit über zehn Jahren finanziell unterstützt, ist nicht ohne Grund. Durch eine langjährige Freundschaft mit der Familie Rüdisüli ist Beat Jud, CEO und Verwaltungsratspräsident der JMS-Gruppe, über das Projekt bestens informiert und nach wie vor davon überzeugt. «Bei diesem Projekt wissen wir, dass unser Geld direkt vor Ort eingesetzt wird und keine kostenintensiven Zwischenstufen existieren», erklärt er.

 

Weiterführender Link:
Chance for Children

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