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Gesellschaft | Mitarbeiterförderung | 01.09.2020

Von der Schule in die Lehre: Ein Einblick in den Alltag von Lernenden

Diesen August haben sechs junge Berufsleute ihre Lehre bei der JMS-Gruppe begonnen und bereits erste Erfahrungen im neuen Alltag gesammelt. Wie der Wechsel vom Schul- in den Berufsalltag gelang und welche Eindrücke sie bisher erhielten, erfahren Sie im Beitrag.

Als Lernender Strassentransport-Fachmann werden neben Rohstoffen auch schwere Maschinen auf die Baustellen gebracht.

Ein breites Angebot an Ausbildungsmöglichkeiten

In fünf verschiedenen Lehrberufen kann eine Ausbildung bei der JMS-Gruppe absolviert werden, wobei der Berufsalltag für die Lernenden nicht unterschiedlicher sein könnte. So befinden sich die KV-Lernenden plötzlich stundenlang vor dem Computer, die angehenden Grundbauer lernen den richtigen Umgang mit schwerem Bohrmaterial und der künftige Recyclist ist den ganzen Tag auf den Beinen.

Ein Einblick in die erste Woche

Mitja Born hat vor dem Lehrbeginn bei der Landolt Transport AG bei unterschiedlichen Unternehmen geschnuppert und sich anschliessend für die Recyclisten-Lehre bei der JMS-Gruppe entschieden. In seiner ersten Arbeitswoche hat er viele Eindrücke gesammelt: «Die erste Woche war sehr lehrreich! Es ist eine grosse Umstellung vom Schulunterricht hin zum Arbeitsalltag. Insbesondere in den letzten zwei Stunden vor dem Feierabend spüre ich meine Beine». Den spannendsten Moment erlebte er, als ein Segelboot zur Entsorgung gebracht wurde und entsprechend die Rohstoffe getrennt werden mussten.

Mitja Born bei seiner Arbeit im Entsorgungspark Pfäffikon SZ.

Auch die Grundbau- und die Strassentransport-Lernenden spüren den körperlichen Einsatz, den sie im Arbeitsalltag leisten. So bestätigt auch Martin Kozic, angehender Strassentransport-Fachmann bei der Landolt Transport AG, dass die grösste Umstellung in der Arbeitszeit, verglichen mit dem früheren Schulbetrieb, liegt. Er ergänzte: «Schön ist, dass der Alltag nicht mehr so kopflastig ist und mehr körperlich gearbeitet wird. Zu Beginn war ich jeden Abend sehr müde, nach drei Wochen habe ich mich jedoch langsam daran gewöhnt». Fabian Schuler, der dieselbe Ausbildung bei der JMS in Schmerikon absolviert, war beeindruckt vom Einblick in die firmeneigene Werkstatt. «Es ist spannend die Technik der Lastwagen zu verstehen und kleinere Reparaturen selbst vornehmen zu können». Da er eine Zweitlehre absolviert, ist er sich bereits an die körperliche Arbeit gewöhnt. In seiner vorherigen Tätigkeit hatte er erste Berührungspunkte mit der JMS-Gruppe, was ihn schlussendlich auch dazu motivierte, zur JMS zu kommen.

Justin beim Anhängen der Rohrklemme.

Auf die Frage, was die grösste Umstellung gegenüber dem Schulalltag ist, fand Luigi Rivela, unser Grundbauer-Lernender, eine klare Antwort: «Die grösste Umstellung liegt in meinem Schlafrhythmus. Ich kann abends viel besser einschlafen, wenn ich körperlich gearbeitet habe und entsprechend müde bin». Jeden Tag lernt Luigi mehr dazu und so zieht er nach seinem ersten Monat eine positive Bilanz und ergänzt: «Meine Aufgaben sind deutlich anspruchsvoller als jene der ersten Woche». Auch Justin Flückiger, der mit Luigi zusammen im ersten Lehrjahr zum Grundbauer bei der JMS RISI ist, gefällt seine Arbeit: «Es ist spannend zu erleben, wie ein riesiger Armierungskorb ins Bohrloch eingebracht wird. Die Arbeit und das Team gefallen mir, es ist einfach cool».

Von der Schulbank zum eigenen Büro-Arbeitsplatz

Im Gegensatz zu den anderen Lehrberufen ist die KV-Lehre körperlich weniger anspruchsvoll, was jedoch nicht bedeutet, dass sie weniger intensiv wäre. Wie auch Mitja und Martin hat Alexandra Dukaj zuerst bei der JMS-Gruppe in den Beruf hineingeschnuppert. Die KV-Ausbildung bei der JMS bietet Einsicht und Fachwissen der verschiedensten Abteilungen. So werden das Bau- und Geschäftsleitungs-Sekretariat, die Finanzbuchhaltung, die Fakturierung wie auch die Personalabteilung während der Lehre durchlaufen und bieten einen weiten Einblick in die Diversität des kaufmännischen Berufes. «Es ist interessant zu sehen, wie vielfältig die JMS arbeitet – vom Festschiff, dass gemietet werden kann, bis zu der Verarbeitung von den im Entsorgungspark gesammelten Rohstoffen. Mir ist eine abwechslungsreiche Arbeit wichtig und dies ist hier definitiv der Fall». Auf die Frage, wo die grösste Umstellung gegenüber dem früheren Alltag liegt, legt Alexandra den Fokus auf das Umfeld: «Früher habe ich meine Zeit mit gleichaltrigen verbracht, nun sind es Erwachsene. Dadurch fühlt man sich selbst schon erwachsen. Der wichtigste Punkt dafür ist, dass ich bereits jetzt sehr selbstständig arbeite».

Alexandra konnte bereits in der ersten Woche eigenständig die morgendliche Post abholen und vorsortieren, Büromaterialbestellungen erfassen und sogar einen Serienbrief in Word erstellen.

Die Lehre – der Beginn ins Berufsleben

Dank der Lehre wird ein langsamer Einstieg in den Arbeitsalltag ermöglicht, wobei neben der Praxiserfahrung auch im schulischen Bereich ein stärkerer Fokus auf die Arbeitswelt gesetzt wird.

«Die Kombination von Schulunterricht und Arbeitsalltag ermöglichte einen sanften Einstieg ins Berufsleben. So war der Austausch mit den Fachkräften im Geschäft wie auch den gleichaltrigen in der Schule immer gegeben. Die Lehrzeit ist eine intensive und emotionale Zeit und ich bin froh diesen Weg beschritten zu haben», sagt Anja Baumgartner, ehemalige Lernende und heutige Mitarbeiterin der JMS-Gruppe. Eine fundierte Ausbildung öffnet viele Türen und unzählige Möglichkeiten. So hat Anja nach der Lehre einige Zeit im Ausland verbracht, bevor sie wieder bei der JMS einstieg. Sie ist nicht die Einzige ehemalige Lernende im Betrieb: Über 33 ehemalige Lernende arbeiten noch heute bei der JMS und haben sich über die Jahre hinweg weiterentwickelt und hochgearbeitet. So auch Daniel Schuler, der nach absolvierter Polierschule (Blogbeitrag vom 11.07.2016) und stetiger Weiterbildung nun als Bauführer tätig ist.

Anja ist eine von vielen ehemaligen Lernenden, die nach erfolgreicher Ausbildung in der JMS-Gruppe weiterarbeiten.

Die JMS als Ausbildnerin: Eine Investition in die Zukunft

1951 absolvierte der erste Lernende in der JMS-Gruppe seine Fachprüfungen für die Bürolehre. Ab den 70er-Jahren kamen die Lehren als Mechaniker wie auch als Chauffeur hinzu. Über die Jahre veränderte sich das Ausbildungsprogramm und die Berufsfelder wurden erweitert, bis hin zur Ausbildung zum Entwässerungstechnologen/-login im Jahr 2014. Die hohe Anzahl an Lernenden, die bei der JMS geblieben sind sowie auch von zurückgekehrten ehemaligen Lernenden bestätigt tagtäglich den geleisteten Aufwand für die Ausbildung von jungen Berufsleuten.

Besuchen Sie unsere Website für einen Einblick in den Berufsalltag der Lernenden, wie zum Beispiel im Kurzvideo zur Lehre als Grundbauer. Die JMS bietet auch Schnupperlehren an.

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